Qualitätsdiskurs Community Medien

Anforderungen an eine selbstbestimmte Auseinandersetzung mit Qualität. Workshop am 17. Oktober 2022 in Wien

Medien und Qualität stehen in einem schwierigen Verhältnis zueinander, obwohl die meisten Menschen ihre eigene Vorstellung von Medienqualität mit sich herumtragen. Noch komplizierter wird es, wenn es um Qualität in Community Medien geht. Geht es um gut gemachte Inhalte, die Einbindung spezifischer Gruppen, Entscheidungs- und Arbeitsstrukturen oder doch auch um die Wahrnehmung der Inhalte durch ein breiteres Publikum? Wer legt Qualitätskriterien fest und woran erkennen wir selbst, dass wir das was wir tun auch gut tun?

Nach der Auseinandersetzung mit den Prozessen der Qualitätsentwicklung in Thüringen und in der Schweiz wenden wir uns heuer auf den Rahmen der Qualitätsentwicklung der Community Medien in Irland. Zentrale Themen sind hier „Social Benefit“, Nachhaltigkeit und SDGs sowie Media Literacy.

Was das genau bedeuten kann und welche Erwartungen, Anforderungen oder Ziele damit verbunden sind lernen wir sowohl von Seiten der Community Medien als auch aus Sicht der Regulierungsbehörde kennen.

Referenten
Ciaran Murray (NearFM) und Ciaran Kissane (Broadcasting Authority of Ireland)

Termin und Ort
Montag, 17. Oktober 2022 von 10.00 – 16.30 in der WKO in Wien (Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien)

Wir wenden uns an
Mitarbeiter:innen der Freien Radios, Community TVs und Verbände in unterschiedlichen Funktionen wir GF, Ausbildung, Programmkoordination oder Öffentlichkeitsarbeit. Da die Auseinandersetzung mit Qualität immer unterschiedliche Bereiche und Rollen in den Organisationen betreffen freuen wir uns über mehrere Vertreter:innen pro Sender.

Teilnahmebeitrag
Der Teilnahmebeitrag beträgt 33,- und inkludiert die Verpflegung für Pausen und Mittagessen. Wir ersuchen aus rechtlichen Gründen um Anmeldung über unser ANMELDEFORMULAR.

Für mehr Information: Helmut Peissl (COMMIT) hp@commit.at  Tel: +43 650 49 48 773

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Verband Freier Rundfunk Österreich (VFRÖ) und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW).

Mit freundlicher Unterstützung des Fachverbands der Telekomkommunikations- und Rundfunkunternehmungen der WKO