Hände weg von unseren Daten!

Podiumsdiskussion am 29. Jänner 2020 in Salzburg

Ansprüche an Plattformen in Zeiten von Datafizierung und Überwachungskapitalismus

Mit der Nutzung von Internetplattformen wie z.B. Facebook, WhatsApp, Google oder YouTube hinterlassen und erzeugen wir auf Schritt und Tritt digitale Spuren. Datafizierung beschreibt dabei den Prozess der Übersetzung von Informationen in digitale Datenbestände wie insbesondere Speicherung, Auswertung und Weiterverarbeitung. Wir sind dabei mit einem gesamtgesellschaftlichen Technologie- und Kulturwandel konfrontiert, dessen Auswirkungen nicht erst die Zukunft von Gesellschaft und Demokratie, sondern auch schon heute unser Leben maßgeblich mitbestimmen und gesellschaftliche Normen verändern.

Welche Herausforderungen ergeben sich für Bürger_innen, Bildungsarbeit, Community Medien und Zivilgesellschaft?

Es diskutieren:

Martin Wassermair (dorftv) ist Historiker, Politikwissenschafter und Publizist, aktuell Leiter der Politikredaktion bei Dorf TV, wassermair.net

Vertreter*innen von ORF und mur.at, weitere angefragt.

Moderation: Jeffrey Wimmer ist Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Augsburg. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen unter anderem: Öffentlichkeit und Partizipation, Mediatisierung und Medienwandel, Digitale Spiele und Virtuelle Welten

Termin und Ort
am Mittwoch, 29. Jänner 2020 von 19.00 – 20.30 im Atelier, Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, KunstQuartier, Bergstraße 12a, 5020 Salzburg

Die Podiumsdiskussion ist Teil eines 1,5-tägigen Seminars zum Thema. Dieses findet am Mittwoch, 29.1.2020 von 14.00 – 18.00 und Donnerstag 30.1.2020 von 9.00 – 16.00 am selben Ort statt. Seminarleitung: Jeffrey Wimmer (Univ. Augsburg)

Informationen und Anmeldung zu Podiumsdiskussion / Seminar:
Simon Olipitz (COMMIT): so@commit.at / Tel.: +43699 10 95 7171 

Organisation und Konzeption der Veranstaltung: Helmut Peissl (COMMIT) und Christian Kloyber (bifeb)

In Kooperation mit dem bifeb, dem Fachbereich Kommunikationswissenschaft (Thomas Steinmaurer) und dem Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion