Studie: Mehrsprachig und lokal – Nichtkommerzieller Rundfunk und Public Value in Österreich

Die rechtliche Anerkennung des nichtkommerziellen Rundfunksektors mit der Einrichtung des Fonds zur Förderung des nichtkommerziellen Rundfunks im Jahr 2009 stellte für die Freien Radios in Österreich einen wichtigen Meilenstein dar. Mit dieser politischen Entscheidung geht auch eine verstärkte Wahrnehmung und gesellschaftliche Anerkennung der Leistungen Freier Radios einher: Sie sind heute aus der österreichischen Rundfunklandschaft nicht mehr wegzudenken.
In den letzten Jahren erfolgte auch eine zunehmende Anerkennung der Leistungen des nichtkommerziellen Rundfunksektors durch die europäischen Institutionen. Damit stieg auch das Interesse an Begleitforschung als Orientierungsrahmen für medienpolitische Zielsetzungen in Zeiten gesellschaftlichen und medialen Wandels. Im Auftrag der Regulierungsbehörde RTR analysierten die AutorInnen die Programme der Freien Radios hinsichtlich lokaler und mehrsprachiger Inhalte vor dem Hintergrund der aktuellen Public Value Debatte.
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Die vorliegende Studie knüpft an zwei vorangegangene Studien an, die sich mit den rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des dritten Rundfunksektors in fünf Ländern (Peissl/Tremetzberger 2008) sowie der Bedeutung Freier Radios im Hinblick auf offenen Zugang, Meinungsvielfalt und soziale Kohäsion (Purkarthofer/Pfisterer/Busch 2008) auseinandersetzten. Die Studien sind unter dem Titel Nichtkommerzieller Rundfunk in Österreich und Europa ebenfalls über die Homepage der Regulierungsbehörde RTR verfügbar.
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English Summary
Community Radio stations are relevant media for the generation of Public Value. They are important societal actors in their functions as media and also as organisations and take a prominent place in publicly funded media production. That is due to their duties, both self-defined through their charta as well as prescribed by the legislator.
This summary presents the results of a quantitative and qualitative research project financed by the Austrian Regulatory Authority for Broadcasting and Telecommunications (RTR). The research started in winter 2009 and aimed at investigating and documenting the contributions of Community Radio stations to a diverse, multi-perspective, accessible and heteroglossic mediascape and at evaluating the current discussions of Public Value from an Austrian perspective. It was also a follow-up project of two studies published in 2008; one on the effects of Community Radio on plurality and social cohesion, and another one on the legal conditions for the third sector in five European countries.

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